Veranstaltungsdaten

Soziale Herkunft und ihre Folgen. Training zum klassismuskritischen Handeln
Veranstaltungs-Nr.: 1832I3301

Inhalt/Beschreibung

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von Klassismus geprägt. Viele Menschen haben beispielsweise Vorurteile gegenüber erwerbslosen und armen Menschen, Hauptschülerinnen und Hauptschülern und Arbeiterinnen und Arbeitern.

Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung soll die Diskriminierungsform Klassismus im Kontext Schule näher beleuchtet werden. Wie wirkt sich Klassismus im Schulkontext aus? Wer ist davon betroffen und wie wirkt sich Klassismus auf die Lebensperspektiven von Schülerinnen und Schülern aus? Welche Aspekte spielen dabei eine Rolle?

Neben Informationen zu sozialer Ungleichheit im Kontext Schule wird es auch darum gehen, die eigene gesellschaftliche Position und die eigene soziale Herkunft zu reflektieren. Welchen Einfluss hat die eigene Klassenherkunft auf derzeitigen Haltungen, Meinungen, Handlungen und Gefühle?

In dieser Fortbildung wird es auch darum gehen, die eigenen Handlungsspielräume zu reflektieren und das Bewusstsein für klassistische Diskriminierung zu stärken. Wie kann klassismuskritisches Handeln im Kontext Schule aussehen?

Auf Basis der Antidiskriminierungspädago​gik kommen Fallbeispiele aus der praktischen Arbeit, Biographiearbeit und interaktive Übungen zum Einsatz. Intersektionale Betrachtungen, also die Verknüpfungen und Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Machtverhältnissen (z.B. Rassismus, Heteronormativität), werden bei der Fortbildung stets mitberücksichtigt.

Das Fortbildungsangebot richtet sich in erster Linie an Interkulturelle Koordinatorinnen und Koordinatoren sowie interkulturell Beauftragte und findet in Kooperation mit der KWB Koordinierung Weiterbildung Beschäftigung e. V. statt.

Zur Referent_in:

Francis Seeck ist Antidiskriminierungstraine​r_in, Autor_in und Doktorand_in an der Humboldt Universität und selber Careleaver und in einer armen Familie aufgewachsen. Francis Seeck lehrt an der Alice-Salomon-Fachhochschu​le Berlin im Bereich Gender und Queer Studies in der Sozialen Arbeit. Zudem ist Francis Seeck beim Institut für Klassismusforschung aktiv.

Schwerpunkte/Rubrik:Prävention, Intervention, Beratung

Allgemeine Informationen

Fächer / Berufsfelder:
  • Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung
Zielgruppen:
  • Pädagogische Fachkräfte
Schularten:
  • keine primäre Schulstufe
Veranstaltungsart:Seminarreihe
Gültigkeitsbereich:Hamburg
Leitung:Eleonora Cucina, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Dozenten:Martin Himmel, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Weitere Hinweise

Zusatzinformationen:Das Seminar kann nur als Ganzes, also in beiden Teilen gebucht werden. Eine Teilnahme nur am Freitag oder nur am Samstag ist leider nicht möglich.
Die Termine sind:
Freitag, 26.10.2018 16:00 - 19:00 Uhr und am
Samstag, 27.10.2018 10:00 - 17:00 Uhr

Alle Veranstaltungen


1832I3301 - 26.10.2018 - 27.10.2018 - Landesinstitut Hamburg, Felix-Dahn-Straße 3 und/oder Weidenstieg 29, 20357 Hamburg - Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung  

Soziale Herkunft und ihre Folgen. Training zum klassismuskritischen Handeln


Untergruppen

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Anlagen

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Anbieter


Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Felix-Dahn-Straße 3 und Weidenstieg 29, 20357 Hamburg

tis@li-hamburg.de

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Termin

26.10.2018 16:00 Uhr bis 27.10.2018 17:00 Uhr

Dauer: 10 Stunden
Anmeldeschluss: 17.10.2018

Anmeldung

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Veranstaltungsort

Landesinstitut Hamburg, Felix-Dahn-Straße 3 und/oder Weidenstieg 29, 20357 Hamburg

Kooperationspartner

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