Interkulturelle Sexualerziehung
Veranstaltungs-Nr.: 2632S1401
Inhalt/Beschreibung
Durch die Heterogenität der Schülerschaft stellt sich dem pädagogischen Personal manchmal die Frage, ob es für manche Themen eine besondere Rücksicht auf kulturellen Unterschiede und Werten genommen werden sollte. Beim sexualpädagogischen Arbeiten geht es häufig um intime und z.T. schambesetzte Fragen, um ideologisch, religiös und kulturell geprägte Haltungen und Bilder.
Braucht es daher eine interkulturelle Sexualerziehung?
Die Bildungspläne geben eine klare Rahmung, über welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler verfügen sollen. Wie kann es gelingen, die eigene Unsicherheit, Fremdheitsgefühle und Zuschreibungen zu überwinden und methodisch wirksam mit Kindern und Jugendliche über Themen wie Familienplanung, Geschlechterrollen, Lebensentwürfe, Verhütung, sexuelle Vielfalt zu sprechen? Durch die Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten, Neugier und Interesse am Austausch und die Bewusstmachung der eigenen kulturellen Prägung werden Schülerinnen und Schüler darin unterstützt • ein Gespür für die eigenen Grenzen zu entwickeln, • ihre Rechte (auf Information, Gesundheit, Selbstbestimmtheit, Gleichheit usw.) kennenzulernen, • zu ihrer Identität zu stehen und diese zu vertreten.
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| Schwerpunkte/Rubrik: | Prävention, Intervention, Beratung |
Weitere Hinweise
| Zusatzinformationen: | In dieser Veranstaltung werden die folgenden digitalen Tools vorgestellt: keine |
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