Veranstaltungsdaten

Smartphones – Was bedeuten sie für die schulische Bildung und speziell für die ästhetischen Fächer? I Präsenz
Veranstaltungs-Nr.: 2617Ü5201

Inhalt/Beschreibung

Medien habe die Eigenart, dass sie sich beim Wahrnehmen von Medieninhalten fast unsichtbar machen – und doch bestimmen sie, wie wir sehen, in technischer, ästhetischer und sozialer Weise. Künstlerische Arbeiten machen dies oft spürbar, gerade dort, wo Störungen auftauchen und die gewohnten Wahrnehmungen ins Stocken geraten. Die aktuelle Medienkulturforschung zeigt auf, dass viel von dem, was unsere Sichtbarkeit überhaupt erst ermöglicht, unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle bleibt, so auch beim Smartphone.
Genau hier setzt der Vortrag an: Am Beispiel des Filmens mit dem Smartphone fragen wir
danach, welche unsichtbaren Materiallogiken unsere Bilder mitprägen – und was das für den Unterricht in den ästhetischen Fächern, speziell dem Kunstunterricht bedeutet. Denn das Smartphone „sieht“ mit, es filtert, optimiert und rechnet ständig im Hintergrund. Daraus ergeben sich spannende Fragen: An welchen Stellen ist es wichtig, diese unsichtbaren Logiken sichtbar zu machen? Welche Konsequenzen ergeben sich für die pädagogische und kunstpädagogische Arbeit? Und schließlich: Können wir beim Filmen und Fotografieren mit dem Smartphone überhaupt noch von ästhetischer Erfahrung sprechen – oder verändert das Gerät unsere Wahrnehmung so sehr, dass neue Kategorien nötig werden?
Die Fortbildung besteht aus einem Inputvortrag mit Praxisbeispielen, anschließender Diskussion und gemeinsamer Sammlung relevanter Strategien, die es erlauben, sich auch in der Praxis der Komplexität von Smartphones anzunähern. Es soll dezidiert weder darum gehen, das Abschalten von Smartphones als Lösung zu bewerben, noch darum, seine praktischen Potenziale hervorzuheben. Wir erkunden einen Mittelweg, der eine ernsthafte Reflexion der Rolle von Smartphone für unsere Praxis anregen soll.
Prof. Dr. Jasmin Böschen Gálvez ist derzeit Gastprofessorin für das Lehramt Kunst Gym/ISS an der Universität der Künste in Berlin und war langjährig Kunstlehrerin an Hamburger Gymnasien. Ihre Doktorarbeit befasste sich mit dem Thema "Filmbildung durch das Smartphone".

Schwerpunkte/Rubrik:Digitale Medien

Allgemeine Informationen

Fächer / Berufsfelder:
  • Bildende Kunst, Musik, Theater
Zielgruppen:
  • Alle Lehrkräfte
Schularten:
  • Behörde für Schule und Berufsbildung, Berufliche Schule, Grundschule, Gymnasium, Stadtteilschule
Forbildungsformat:Standard
Veranstaltungsart:Seminar
Gültigkeitsbereich:Hamburg
Leitung:Eva Voermanek, Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen
Dozenten:Prof. Dr. Jasmin Böschen Gálvez, Berlin

Weitere Hinweise

Zusatzinformationen:In dieser Veranstaltung werden die folgenden digitalen Tools vorgestellt: Keine

Die Veranstaltung ist barrierefrei zu erreichen.
Weblink: https://lms.lern​en.hambur​g/mod/bigbluebutt​onbn/vie​w.php?id=904015

Untergruppen

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2617Ü5201 - 20.02.2026 - Deichtorhallen, Deichtorstraße 1, 20095 Hambug - Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen   Anmelden nach Zugang

Smartphones – Was bedeuten sie für die schulische Bildung und speziell für die ästhetischen Fächer? I Präsenz


Termin

20.02.2026
17:30 bis 19:30 Uhr


Dauer: 2 Stunden

Veranstaltungsort

Deichtorhallen, Deichtorstraße 1, 20095 Hambug

Anmeldung

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Anlagen

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Kooperationspartner

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