Vor der Eskalation: Frühwarnzeichen erkennen-Handeln, bevor es knallt I Präsenz
Veranstaltungs-Nr.: 2643B3503
Inhalt/Beschreibung
Das Seminar vermittelt, wie pädagogische Fachkräfte frühzeitig wahrnehmen können, wann Situationen im schulischen Alltag beginnen zu kippen, und welche Handlungsoptionen es gibt, bevor es zu einer Eskalation kommt. Zu Beginn werden die Begriffe: Konflikt, Eskalation und Krise klar voneinander abgegrenzt und typische Frühwarnzeichen vorgestellt. Im Fokus stehen Körpersprache, Mikrosignale und veränderte Kommunikation, die auf steigende Spannung hindeuten können.
Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Verhaltensveränderungen analysiert, Risikokonstellationen eingeordnet und mögliche Hintergründe reflektiert. Darauf aufbauend werden konkrete deeskalierende Handlungsmöglichkeiten erarbeitet: Klarheit herstellen-ohne Druck, Gespräche führen-ohne Machtkampf, Wirkung von Stimme, Wortwahl und Haltung bewusst nutzen. Die Teilnehmenden erhalten alltagsnahe Tools, die unmittelbar im Unterricht, in Pausensituationen und im Kontakt mit einzelnen Schülerinnen und Schülern wirksam eingesetzt werden können.
Im praktischen Teil trainieren die Teilnehmenden in Kleingruppen typische schulische Szenarien. Geübt werden frühes Gegensteuern, deeskalierendes Sprachverhalten sowie der Umgang mit eigener Anspannung in herausfordernden Momenten. Rollenspiele, strukturierte Beobachtung und Feedback unterstützen den Transfer in den Alltag.
Ziel der Fortbildung ist es, die Wahrnehmung für relevante Signale zu schärfen, die eigene Handlungssicherheit zu stärken und präventive Strategien zu entwickeln, mit denen kritische Situationen souverän und frühzeitig entschärft werden können.
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| Schwerpunkte/Rubrik: | Prävention, Intervention, Beratung |
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