Journalismus in der digitalen Welt als Thema des Deutschunterrichts I Online
Veranstaltungs-Nr.: 2611I1401
Inhalt/Beschreibung
In dieser Fortbildung möchten wir Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten ein digital-gestützter Deutschunterricht bietet, um Schüler*innen dabei zu unterstützen, fachlich und digital souverän mit journalistischen Texten in unserer digital geprägten Welt umzugehen. Denn der Umgang mit journalistischen Texten konfrontiert uns heute mit neuen Herausforderungen, deren Bewältigung auch im Deutschunterricht gefördert werden kann.
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| Schwerpunkte/Rubrik: | Digitalisierung |
Weitere Hinweise
| Zusatzinformationen: | In dieser Fortbildung möchten wir Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten ein digital-gestützter Deutschunterricht bietet, um Schüler*innen dabei zu unterstützen, fachlich und digital souverän mit journalistischen Texten in unserer digital geprägten Welt umzugehen. Denn der Umgang mit journalistischen Texten konfrontiert uns heute mit neuen Herausforderungen, deren Bewältigung auch im Deutschunterricht gefördert werden kann:
Während vor der digitalen Transformation etablierte Verlage und Medienhäuser als Gatekeeper Themen von öffentlicher Bedeutung platziert haben, konkurrieren diese heute mit Online-Plattformen, über die Nachrichten unterschiedlicher journalistischer Qualität von Journalist*innenen, aber auch von Aktivist*innen und von Laien verbreitet werden. Schüler:innen treten heute zunehmend über Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok sowie über Kanäle von Messenger-Diensten in Kontakt mit journalistischen Inhalten. Dabei stoßen sie oft auf Beiträge, die durch Clickbaiting oder multimodale Elemente gezielt Aufmerksamkeit erregen. Angesichts dessen fällt es Schüler*innen immer schwerer, zwischen (qualitäts-) journalistischen und nicht-journalistischen Quellen zu unterscheiden. Hinzu kommt, dass Nachrichten heute zunehmend auf multimedialen und -modalen Verknüpfungen von Texten mit Bildern, Videos und Sounds basieren, die den Gegenstandsbereich einer traditionellen Zeitungsanalyse überschreiten. Deshalb muss der Blick auf neue Formen der Interaktivität und deren Auswirkung auf die inhaltliche, formale und ästhetische Gestaltung von Nachrichten geschärft werden – v.a. mit Blick auf das Wirkungs- und Manipulationspotenzial multimedialer- und multimodaler Texte.
Zwei Förderperspektiven stehen bei unserer Fortbildung im Vordergrund:
1. Fachliche digitale Kompetenzen erweitern Wir unterstützen Sie darin, die fachlichen und digitalen Kenntnissen und Kompetenzen für den Umgang mit den spezifischen Verstehensanforderungen journalistischer Berichterstattung und Manipulation Ihrer Schüler*innen zu erweitern.
2. Kritisch-selbstreflexive Haltung fördern Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Schüler*innen für die Bedeutung des Aufbaus einer kritisch-selbstreflexiven Haltung gegenüber journalistischer Berichterstattung in der digital geprägten Welt sensibilisieren können.
Für die Umsetzung bieten wir Ihnen eine umfangreiche Handreichung mit konkreten Unterrichtsvorschlägen und -materialien, die von erfahrenen Lehrkräften der ersten und zweiten Phase der Lehrkräftebildung entwickelt wurden.
Themenschwerpunkte: - Aufmerksamkeitssteuerung durch Sprache, Bild und Ton - Darstellungsformen und ihre Verstehensanforderungen im digitalen Wandel - Digitale Souveränität im Umgang mit unzuverlässiger Berichterstattung
In dieser Veranstaltung werden die folgenden digitalen Tools vorgestellt: keine |
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